Dass die Mexiko-Grippe nachhaltigen Einfluss auf das Fluggeschäft hat, erwartet Emirates nicht. Das Thema werde schnell an Aufmerksamkeit verlieren, glaubt mit Richard Vaughan ein führender Manager der Airline. Vaughan betont in einem fvw-Gespräch während des in Dubai stattfindenen Arabian Travel Markets, dass das Thema seiner Meinung nach überbewertet sei. Vergleiche zur Sars-Krise zieht er nicht, zumal Emirates als Airline von dieser Krankheit damals profitiert hatte. Während andere Airlines Flugzeuge aus asiatischen Ländern abzogen, ging Emirates in die Märkte hinein.
Eine Übertragung der Mexiko-Grippe in Flugzeugen, etwa durch die Klimaanlage, hält er für ausgeschlossen. Mit normaler Hygiene könne den Passagieren nichts passieren.
Seit Ausbruch der Mexiko-Grippe habe es keine nennenswerten Schwankungen bei den Buchungseingängen gegeben, so Vaughan. Vaughan arbeitet bei Emirates als Divisional Senior Vice President Commercial Operations Worldwide.
